Baufinanzierungszinsen
Beim Vergleichen von Baufinanzierungszinsen „verwechseln“ die Banken leider sehr häufig der nominale Zinssatz mit dem effektiven Zinssatz. Also damit die eigenen Werbeplakate besonders gut aussehen, wird dann der Zinssatz möglichst klein gerechnet. Sobald man aber in der Bank sitzt und über eine Finanzierung spricht, wird man dann von Gebühren über Gebühren überrollt, die eigentlich Bestandteil der Zinsen sein sollten. Es wäre ja noch einigermaßen verträglich, wenn die Banken dabei auch in klaren Worten reden würden. Aber dass wird ja eben nicht getan. Ein Kunde dem noch die günstigen Zinssätze vom Werbeschild vor den Augen wabern, kommt rein und wird dann prompt vom „Verkäufer“ bearbeitet. Sicher kann es sich keine Bank erlauben, wissentlich irgendwelche Gebühren zu verschweigen, deshalb ist es besonders beliebt, mit aufwendigen Erklärungen und Beschreibungen, die Kosten untergehen zu lassen. Mal ehrlich, wer blickt den vollständig durch, wenn er/sie in einer Bank sitzt und der Bankberater ohne Punkt und Komma redet?!?
Vor allem wenn man nicht auf dem neuesten Stand der „Tricks“ ist, ist es auch sehr schwer, gleich zu erkennen, was Faul sein könnte. Besonders bei den Baufinanzierungszinsen gibt es leider sehr viele Schlupflöcher, mit denen geschummelt werden kann. Also eines sollten sich Bauherren sicher sehr zu Herzen nehmen: Lasst einen Bankberater nie erkennen, wie eilig Ihr es mit dem Kredit habt. Geht nur gut vorbereitet zum Termin und fragt, wenn was nicht angekommen ist. Aus Höflichkeit den Mund zu halten, ist hier sicher nicht die richtige Lösung. Wenn der Bankmensch ausweichend antwortet, sollte unbedingt nachgehakt werden. Wird dann immer noch ausweichend geantwortet, sollte man sich eine andere Bank suchen. Wenn man die Bank auch noch darauf hinweist, dann werden die aber vielleicht gesprächiger. Wer sich seinen Immobilienkauf gut überlegt hat, sollte sich von der Bank auf keinen Fall in die Situation drängen lassen, dass man sich wie beim HarzIV Antrag fühlt.
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