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05.02.2012
Depotvergleich

Depotvergleich

 

 

Zuerst einmal wird sich sicher für viele Menschen die Frage stellen, was den nun ein Depot genau ist. Im Prinzip ist es ein „Girokonto auf Guthabenbasis“ nur dass man auf einem „Depot“ nicht „Bargeld“ sammelt, sondern meistens auch Wertpapiere oder auch Edelmetalle. Natürlich hat das mit Geld an sich zu tun, denn damit man was in das Depot bekommt, muss man ja erst mal einige Wertpapiere kaufen. Das Grundprinzip dabei ist, Wertpapiere zu kaufen, wenn sie günstig sind und wieder zu verkaufen wenn sie teuerer sind.

 

Dabei richtet sich der Depotwert (auch: Kontoguthaben) danach, was die gekauften Wertpapiere an wert haben. Mal als Beispiel: Sie kaufen heute 20 Aktien (das sind Wertpapiere!) für je 20 Euro, das macht einen Depotwert von 400 Euro. Nach zwei Wochen sind die einzelnen Aktien aber schon 25 Euro wert. Das wäre dann ein Kontoguthaben von 500 Euro. Das Problem dabei ist aber das der Wert der Papiere auch wieder fallen kann. Damit man sich sein Guthaben aber sichert, werden die Papiere wieder verkauft. Dadurch hat man zumindest einen „Gewinn“ von 100 Euro gemacht. Mit diesem Geld kann man sich dann die nächsten Papiere kaufen.

 

 

Das ist aber nicht die Grundlage oder das Prinzip, an dem die meisten Kunden von Banken interessiert sind. Den solche Spekulationen sind ziemlich riskant. Häufig vertrauen die Anleger auf Investmentzertifikate. Das sind Anteile an einem Unternehmen, die einen dann einmal jährlich mit einer „Dividende“ am Gewinn beteiligen. Solche Unternehmen müssen sehr sorgfältig ausgesucht werden. Denn auch hier gibt es ein gewisses Risiko. Zu diesen Themen ließe sich noch sehr vieles mehr sagen, aber eigentlich braucht man dafür eine gründliche und persönliche Beratung.

 

Wer sich mal an einem Depot versuchen will, kann vor allem bei Direktbanken Depots bekommen, für die keine Depotgebühren (Kontoführungsgebühren) gezahlt werden müssen. Häufig sind diese Depots nur mit Laufzeiten und einer Mindesteinlage (Mindestguthaben) zu bekommen. Auch bei den Depots, sollte man darauf achten, das man sich nicht nur von kleinen Präsenten (Tankgutschein/50 Euro) locken lässt. Daran sind oft knüppelharte Verträge gekoppelt.

 

 
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