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05.02.2012
Investmentsparen

Investmentsparen

 

 

Für sparsamen Menschen bieten die meisten Banken viele verschiedene Möglichkeiten Geld zu sparen und mit verschiedenen Anlagen viel Gewinn zu machen. Eine sehr bekannte Form davon ist das Investmentsparen. Dabei zahlt der Kunde wie bei einem Sparvertrag, kleine Raten ein, mit denen Anteile an Investmentfonds erworben werden. In solchen Investmentfonds können aber nicht nur festverzinsliche Wertpapiere enthalten sein, sondern auch Immobilien und Aktien. Diese Investmentfonds werden nicht nur danach unterschieden was in denen enthalten ist, sondern auch nach der Laufzeit in der das Geld gebunden ist.

 

Also beim Investmentsparen kauft man mit seinen regelmäßigen Raten, Anteile an diesen Fonds. Dadurch ist man auch Miteigentümer und kann sich die Gewinne und Zinsen auszahlen lassen. Auch wenn von vielen Banken besonders der Zinseszinseffekt und die langen Laufzeiten hervorgehoben werden, so sind Investmentfonds doch mit einem gewissen Risiko behaftet. Niemand kann sagen, ob sich die Fonds über einen längeren Zeitraum wirklich auch die prognostizierte Rendite erreichen.

 

 

Außerdem kann man vor allem bei gemanagten Fonds nie genau sagen was drin ist. Wenn sich also mal ein Bankier vertut und in die Falschen Papiere in den Fond mit hinein nimmt, kann es mit der guten Renditeentwicklung sehr schnell vorbei sein und sehr viel Geld verloren gehen. Außerdem ist es gerade für Kleinanleger immer sehr schwer nachzuvollziehen, was die Fonsmanager da verzapfen. Es gibt immer mal wieder Skandale, in denen herauskommt, dass die Manager mit langfristigen Fonds, Spekulationsgeschäfte wie am Devisenmarkt treiben. Dadurch machen vor allem die kleinen Anleger mit langen Laufzeiten jedes Jahr Milliardenverluste.

 

Ein gutes Beispiel für so einen Skandal ist die amerikanische Fondsgesellschaft Putnam. Im Jahr 2003 kam ans Licht, das die Fondsmanager da schon mal gerne nach Handelsschluss weiter zu den alten Preisen „gehandelt“ haben, obwohl man schon mit den Preisen des nächsten Tages handeln müsste. Aber auch das Market-Timing (kurzfristiger Handel mit Fondsanteilen) ist eine fragwürdige wenn auch nicht illegale Methode in diesem Bereich.

 

 
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