Zinsvergleich Tagesgeld
Konten für Tagesgeld gibt es in mehreren Versionen. Für Privatkunden sind das meistens kleine „Girokonten“ bei denen man schnell an sein Geld kommt und trotzdem höhere Zinsen als bei einem Sparbuch oder einem normalen Girokonto hat. Leider wird auch hier häufig geschummelt. Besonders hohe Verzinsungen sind bei unseriösen Anbietern oft mit Hacken versehen. Also es kann schon mal sein, dass man die so schönen Zinsen nur 6 Monate bekommt und danach aber noch 18 Monate an den Vertrag gebunden ist, obwohl man dann nur noch sehr geringe Zinsen bekommt.
Noch gemeiner sind da aber die Fonds-Anteile. Salopp ausgedrückt, die Bank wälzt dabei ein hohes Risiko auf den Kunden ab, während sie mit dem Geld der Kunden Aktien handelt. Die meisten Leute wollen eben mit einem Tagesgeldkonto ihr Geld sicher und gut verzinst anlegen. Oft werden Tagesgeldkonten auch als bessere Alternative zu den, schlecht verzinsten, Sparbüchern beworben. Lässt man sich aber bei einer Kontoeröffnung einen Fondsanteil aufschwatzen (Die AGBs lesen!!!) dann ist die Sicherheit, mit Sicherheit mal futsch. Selbst die schönsten Zinsen könnten wahrscheinlich den Verlust nicht decken. Von den Gewinnen mal ganz zu schweigen.
Die Traumzinsen von über 5% für Tagesgelder sind aber heute kaum noch zu bekommen. Wenn man Zinsversprechen bekommt die wesentlich höher als die durchschnittlichen Angebote sind, sollte man den Vertrag drei Mal lesen und gut nachdenken ob man da unterschreiben will. Bei gewerblichen „Kunden“ gibt es aber noch eine andere Form von Tagesgeldern. Dabei geht es vor allem um die Sicherung der Liquidität eines Unternehmens. Das sind dann aber keine „Geldanlagen“ sondern kurzfristige Kredite. Also eine Firma muss heute 10000 an Lohn zahlen bekommt aber erst Morgen 15000 vom letzten Auftrag. Dann wird mit der Bank ein so genanntes Overnight ausgemacht. Auf gut deutsch ist das dann nichts anderes als eine „geduldete Überziehung“ für Privatleute. Nur dass es um größere Summen geht, die wie ein normaler Kredit verzinst werden.