Zinsvergleich Darlehen
Viele Menschen gegen sich sehr viel Mühe beim Vergleichen der Zinsen, das ist auch richtig so. Das Problem dabei ist aber das die Kreditzinsen, trotz eines entsprechenden Verbotes, oft als nominaler Zinssatz angegeben werden. Darin sind dann die Bearbeitungsgebühren und Provisionen nicht enthalten. Wenn man also übersieht, dass es sich um einen nominalen Zinssatz und nicht um einen effektiven Jahreszinssatz handelt, dann kann man auch sehr schnell eine böse Überraschung erleben. Darlehen bei denen sich der Zinssatz auch mal ändern kann, werden mit dem anfänglichen Jahreszinssatz angegeben. Aber bei Darlehen aller Art sind auch die Konditionen sehr wichtig. Dabei geht es um die Laufzeit, Sondertilgungsrechte, Kündigungsrechte und noch einiges mehr. Häufig glauben die Menschen, dass die Sondertilgungsrechte unwichtig sind, weil man ja eh keine „Erbschaft“ zu erwarten hat. Aber das stimmt so nicht ganz. Denn wenn zum Beispiel bei einem langfristigen Darlehen, die Zinsen ziemlich steigen, dann kann man später einfacher und vor allem günstiger eine Umfinanzierung, bei einem anderen Darlehensanbieter machen.
Die Geschichte mit den Zinsen ist ziemlich kompliziert. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass sich die Zinsen am so genannten „Leitzins“ orientieren. Dieser Leitzins wird von der jeweiligen „Bundesbank“ eines Landes festgesetzt. Der Sinn des Ganzen Aufwandes in der „Geldpolitik“ ist, zu verhindern, dass es zu „Inflationen“ (Entwertung des Geldes) oder zu „Deflationen“ (Überbewertung des Geldes) kommt. Also bei einem Sinnvollen Zinsvergleich für Darlehen sollte man sich zuerst über die aktuellen Leitzinsen informieren. Daran kann man dann die Angebote der Banken einigermaßen „messen“ ob die nun wirklich günstig sind oder nicht. Angebote mit unglaubwürdig günstigen Zinsen haben meistens einen Haken, deshalb nicht nur auf die Zinsangaben schauen sondern auch ganz genau das Kleingedruckte lesen. Das lohnt sich immer, den günstige Zinsen und hohe Risiken sind selten jemandem zu empfehlen.
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